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Tätergruppe stechen auf Saarbrücker Weihnachtsmarkt einen Mann nieder.

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Update, 18.12.2017, 12:00 Uhr weiter unten

Am Samstag, 16.12.2017, 22:30 Uhr, wurde der Polizei in Saarbrücken eine Schlägerei zwischen mehreren Personen unter Verwendung von Waffen gemeldet. Eine Person liege mit Stichverletzungen in der Bahnhofstraße, die Tätergruppe sei geflüchtet. Nach ersten Ermittlungen war der Geschädigte mit mehreren Bekannten (weiblich und männlich) im Zug unterwegs von Homburg nach Saarbrücken.

Im Zug sei es zu einem verbalen Streit mit einer Personengruppe arabischen Phänotyps, wie später festgestellt syrische Zuwanderer, gekommen. Es sei jedoch bis Saarbrücken bei einer verbalen Auseinandersetzung geblieben.

In Saarbrücken begab sich die Gruppe um den Geschädigten dann durch die Bahnhofstraße in Richtung St. Johanner Markt. Hier habe ihnen die syrische Gruppe zwischen den Weihnachtsmarktbuden aufgelauert, verbal bedroht und beleidigt sowie mit gezogenen Waffen zumindest den verletzten Geschädigten angegriffen.

Laut Angaben von Zeugen hätten die Täter Schlagstock, ein Karambit (Sichelmesser), ein Wurfmesser und eine Kettenpeitsche in den Händen gehalten. Erst durch das Hinzukommen weiterer Personen und die offensichtliche Verständigung der Polizei, hätten die Täter vom Geschädigten abgelassen und seien in verschiedene Richtungen geflüchtet.

Nach zunächst erfolglosen Fahndungsmaßnahmen konnten die Tatverdächtigen 3 Stunden später im Zug nach Homburg in St. Ingbert vorläufig festgenommen werden. Es handelte sich um drei syrische Zuwanderer im Alter von 17, 19 und 20 Jahren. Alle standen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Durch die Tat wurde das Opfer leicht verletzt (Stichverletzung im Schulterbereich, Schnittverletzung an der Schläfe) und konnte später wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zu der Tat oder zu der vorangegangenen Auseinandersetzung im Zug von Homburg nach Saarbrücken machen können.

Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Saarbrücken-St. Johann, Karcherstraße 5, 66111 Saarbrücken, Telefon: 0681/9321230.

Quelle: Polizeiinspektion Saarbrücken. Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung der Polizei. Saar-News-24.de ist für den textlichen Inhalt nicht verantwortlich. Die Auswahl der Fotos erfolgt durch Saar-News-24.de.

Aktueller Ermittlungsstand vom 18.12.2017, 12:00 Uhr :

Der Angriff einer überwiegend aus Syrern bestehenden Gruppe am späten Samstagabend in der Bahnhofstraße Saarbrücken und die Verletzten, die es in der Gruppe der angegriffenen Deutschen gab, haben die Polizei und Staatsanwaltschaft gestern intensiv beschäftigt. Der Grundsachverhalt des Angriffs mit Waffen (Messer und Schlagwerkzeuge) nach einem verbalen Streit im Zug von Homburg nach Saarbrücken in der Innenstadt der Landeshauptstadt konnte durch die Polizeiinspektion Saarbrücken – St.Johann bestätigt werden.

Im Rahmen der intensiven Ermittlungen wurden durch den Kriminaldienst am gestrigen Tag neun Vernehmungen von Zeugen und Beschuldigten durchgeführt. Die Beteiligung der drei im Zug nach Homburg festgenommenen syrischen Mitbürgern steht aufgrund von Zeugenaussagen und der Aussage der Beschuldigten sowie dem Fund eines eingesetzten gefährlichen Werkzeugs, das als Kettenpeitsche beschrieben wird, fest.

Zwei weitere Mitglieder der syrischen Gruppe werden zurzeit noch ermittelt. Hinsichtlich ihrer Identität liegen derzeit lediglich Hinweise vor.

Nach den strafprozessualen Maßnahmen am Sonntag wurden die drei Syrer am gestrigen Tag gegen 16:00 Uhr durch die Staatsanwaltschaft entlassen. Sie wohnen mit ihren Familien im Saarland und werden sich nun für die Folgen ihres Handelns verantworten müssen.

 

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