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Mehrere Einsätze halten die Feuerwehr Saarbrücken auf Trab

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Am Vormittag vermutete eine besorgte Bürgerin ihre abgängige Katze in einem Hohlraum unter dem Betonboden einer Garage, der allerdings nur über einen einzigen, schmalen Spalt zwischen zwei Wänden zugänglich ist. Hier stießen sogar die umfangreichen Möglichkeiten der Feuerwehr an ihre Grenzen, weshalb Spezialisten der Fachgruppe „Ortung“ des Technischen Hilfswerks in Saarbrücken hinzugezogen wurden. Ihnen gelang es mit einer speziellen SearchCam, das vermeintliche Versteck zu kontrollieren. Die vermisste Katze befand sich allerdings nicht darin, ihr Verbleib konnte leider nicht geklärt werden.

Gegen 15:40 Uhr wurde der Leitstelle ein Brand in einer Wohnung in Burbach gemeldet, woraufhin umgehend Einheiten beider Feuerwachen sowie der Löschbezirk Malstatt-Burbach der Freiwilligen Feuerwehr zur Einsatzstelle entsandt wurden. Innerhalb weniger Minuten waren die Kräfte vor Ort und leiteten die erforderlichen Maßnahmen ein. Eine verletzte Person wurde durch Kräfte der Feuerwehr gerettet, durch den Rettungsdienst versorgt und in eine Saarbrücker Klinik transportiert. Das Feuer war schnell unter Kontrolle, die Einsatzdauer belief sich auf weniger als eine Stunde. Eingesetzt waren Einheiten der Berufsfeuerwehr sowie des Löschbezirks Malstatt-Burbach der Freiwilligen Feuerwehr mit sieben Fahrzeugen und in einer Stärke von rund 25 Einsatzkräften, darüber hinaus vier Fahrzeuge des Rettungsdienstes von Berufsfeuerwehr, DRK und dem Malteser Hilfsdienst.

Noch während ein Teil der Kräfte mit abschließenden Arbeiten an der Einsatzstelle in Burbach beschäftigt war, wurde der Leitstelle ein schwerer Verkehrsunfall auf der B 51 im Bereich des Stadtteils Bübingen gemeldet. Auch dieser Einsatz wurde umgehend durch Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie des Löschbezirks Bübingen der Freiwilligen Feuerwehr bedient. Vor Ort stellte sich heraus, dass drei PKW in den Unfall verwickelt waren und es drei Verletzte zu versorgen galt. Davon war eine Patientin derart in ihrem Fahrzeug eingeklemmt, dass eine umfangreiche technische Rettung erforderlich war. In eng abgestimmter Hand-in-Hand-Arbeit zwischen Kräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes wurde die schwer verletzte Patientin schonend aus dem Fahrzeug gerettet und in eine Saarbrücker Klinik transportiert. Auch die beiden übrigen Patienten wurden vor Ort versorgt und mit teils schweren Verletzungen in Kliniken transportiert. Bei diesem Einsatz war die Feuerwehr Saarbrücken mit 18 Einsatzkräften und fünf Fahrzeugen, der Rettungsdienst des Arbeiter-Samariter-Bundes und des DRK mit weiteren fünf Fahrzeugen eingebunden.

Wiederum parallel zur Abarbeitung des Verkehrsunfalls meldeten mehrere Anrufer gleich zwei Brände im Stadtteil Burbach. Hier kam neben der Berufsfeuerwehr abermals der Löschbezirk Malstatt-Burbach der Freiwilligen Feuerwehr zum Einsatz, darüber hinaus wurden weitere Löschbezirke der Freiwilligen Feuerwehr in ihre Standorte alarmiert, um im Falle weiterer Einsätze schnell reagieren zu können. Es stellte sich schnell heraus, dass es sich leidglich um eine einzige Einsatzstelle handelte, deren Adresse aber von verschiedenen Anrufern unterschiedlich mitgeteilt wurde. Der Grund hierfür dürfte in der nicht unerheblichen Rauchausbreitung liegen, die durch in einem Unterstand gelagerte, brennende Kartonagen verursacht wurde. Auch dieses Feuer war schnell unter Kontrolle. Zwei Personen, die bereits vor Eintreffen der Feuerwehr versucht hatten, den Brand mittels Feuerlöschern unter Kontrolle zu bringen, wurden mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

Zusätzlich zu den oben geschilderten Einsätzen waren diverse „kleinere“ Einsatzlagen zu bewältigen– darunter beispielsweise die Rettung einer hilflosen Person in verschlossener Wohnung und die Abarbeitung von Wasserschäden. Auch im medizinischen Bereich war die Berufsfeuerwehr gefordert: Bis ca. 19:30 leistete der Rettungsdienst der Berufsfeuerwehr mehr als 30 Mal notfallmedizinische Hilfe.

Quelle: Feuerwehr Saarbrücken

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